Radschnellweg OWL Bad Oeyenhausen - Löhne (NRW)
Auftraggeber:

Stadt Bad Oeyenhausen


Verfahrensart

VgV-Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb


Beschreibung

Das Land NRW hat 2013 den Wettbewerb „Radschnellwege NRW“ ausgerufen. Der Radschnellweg OWL ist daraus als eines von fünf Gewinnerprojekten hervorgegangen. Im Anschluss an den Wettbewerb wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, die den Wettbewerbsentwurf zum Radschnellweg OWL weiter vertiefte und ein Projektvolumen der Gesamtmaßnahme von ca. 13,2 Mio. € netto auswies.

Der Radschnellweg OWL Bad Oeynhausen-Löhne soll eine Länge von 11 km aufweisen und zwei Städte, sowie zwei Kreise miteinander verbinden. Die Streckenführung beginnt in Löhne-Ort und endet am Werre- Weser-Kuss in Bad Oeynhausen. Der Radschnellweg OWL Bad Oeynhausen - Löhne erfüllt hinsichtlich Länge, Streckenprofil, Potenzial etc. die Kriterien des Landes NRW für eine Radschnellverbindung und verläuft nahezu ausschließlich auf vorhandenen innerstädtischen Straßen und Wegen. Es bestehen hier dichte Pendlerbeziehungen, aber noch keine hinreichende Radwegeverbindung. Insgesamt sind auf dieser Strecke über 12.000 Pendlerbewegungen pro Tag ermittelt worden. Noch nicht eingerechnet sind hier städtische Binnenverkehre für Besorgungen, Schulwege, Veranstaltungen, Freizeit und Tourismus.

Auf der Grundlage der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie soll die Realisierung des Radschnellweges Bad Oeynhausen-Löhne erfolgen. Dazu sollen im Rahmen dieses VgV-Verfahrens die Leistungsphasen 2-4 der Verkehrsanlagenplanung gem. § 48 HOAI an ein Planungsbüro vergeben werden. Eine Umweltverträglichkeitsvorprüfung ist ebenfalls Teil der Aufgabe. Durch die Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NRW sind die Radschnellwege den Landesstraßen gleichgesetzt. Der Bau und die Unterhaltung obliegt damit Straßen NRW. Damit sind die Leistungen ab HOAI- Leistungsphase 5 nicht mehr Gegenstand dieses Verfahrens.

Der Radschnellweg soll in das örtliche Radwegenetz eingebunden werden und mehrere Servicestationen sowie die Anbindung an beide Bahnhöfe Bad Oeynhausen und Löhne vorsehen. In Löhne an der Weihestraße soll eine Verkehrslösung ohne den Bau einer Radverkehrsbrücke geprüft werden. Die Machbarkeitsstudie schlägt an dieser Stelle eine Lösung mit einer Brücke vor. Je nach Lösungsfindung kann an dieser Stelle die Planung eines Ingenieurbauwerks zusätzlich in Auftrag gegeben werden.Die Dauer der Planung wird mit etwa einem Jahr kalkuliert. Ein Projektarbeitskreis besteht seit 2012.

Teil der Aufgabe ist die Teilnahme an Arbeitskreisen, Vorstellung des Projektes in politischen Gremien der Kommunen und Bürgerbeteiligung und die Übergabe zur Leistungsphase 5 an Straßen NRW. Die Planungsleistungen für den Radschnellweg OWL werden mit 80% vom Land NRW gefördert. Den Eigenanteil von 20% übernehmen die Projektpartner gemeinsam unter der Federführung von Bad Oeynhausen. Die o.g. Machbarkeitsstudie sowie alle weiteren bereits vorhandenen Planungsgrundlagen werden allen aus dem Teilnahmewettbewerb hervorgehenden Bietern in der Angebotsphase zur Verfügung gestellt.


Anprechpartner

Dipl.-Ing. Arch. Christine Dern

Fon: 0231.75445.333

Fax: 0231.75445.5333

E-Mail: dern@assmanngruppe.com


Aktuell

Verfahren abgeschlossen